Intro
Wollt Ihr es auf die leichte oder auf die harte Tour?
Zwölf Tage Dreharbeiten, ein Budget von £ 6.000 und neun Monate vom ersten Entwurf bis zur Premiere. Das Ergebnis – ein 110-Minuten-Spielfilm mit dem Titel Ambleton Delight – und das mit einem bekannten britischen Schauspieler. Doch wie es so oft der Fall ist: Manchmal sind die Dreharbeiten eine ebenso interessante Geschichte wie der Film selbst.
Dieser Blog wird zeigen, wie es gemacht wurde; mit Tipps, Kontakten, Fotos, Produktionsnotizen, Links zu kostenloser Software, Interviews, Gästen, Blogs und Video-Clips. All das, was wir gerne gewusst hätten, bevor wir begannen, es aber auf die harte Tour lernen mussten, damit Ihr es nicht müsst.
Und das führt uns zum ersten und wichtigsten Stück Information, das einem so leicht über die Zunge geht, aber nicht zu leugnen ist: Es ist hart! Und damit meinen wir „wirklich hart!“ Als wir mit der Produktion starteten, dachten einige Leute, es wäre ein Scherz; sie bezweifelten, ob wir diesen Film wirklich, ohne die notwendigen Verbindungen und Geld (eben auf dem so genannten “einfachen Weg”) stemmen würden.
Wir kamen nicht umhin, uns von denen „vom Biz” (was immer das bedeutet!), die wissende Blicke tauschten und die Köpfe ob unserer Naivität wohlwollend schüttelten, ein wenig bevormundet zu fühlen.
Unser geplantes Budget von £ 5.000 war nicht einmal auf ihrem Radar. Wir fielen unter „No Budget“ (zum Vergleich: £ 100.000 wird als “Mikro-Budget” bezeichnet). Filmemachen ist ein extrem teures Geschäft. £ 5.000 ist das, was viele Produktionen an einem Tag für das Catering verblasen. (Anmerkung: in diesem Blog wird es als “Next-to-Nothing-Budget” bezeichnet).
Es war klar, dass es nicht leicht werden würde. Hingegen gab es viel harte Arbeit, die nötige Leidenschaft und eben nicht die erforderlichen „Business“-Verbindungen und die sich daraus ergebenden Finanzierungsmöglichkeiten.
Also egal, wer Ihr seid – ob nun ein „High-Budget“-Produzent auf der Suche nach Wegen, Geld zu sparen, oder ein verzweifelter Filmemacher ohne Geld – wir sind sicher, es werden sich einige Sachen in diesem Blog als wertvoll für Eure Produktion erweisen.
Einige von euch könnten Familienmitglieder oder Freunde haben, die Filme machen und somit ihre Träume vor einen soliden Vollzeit-Job gestellt haben.
Hoffentlich können wir Euch einen kleinen Einblick von dem geben, was man durchmacht und was es braucht, um eine Filmproduktion in Gang zu bringen.
Aber glaubt nicht, dass wir behaupten, so was wie die allwissende Müllhalde des Filmemachens zu sein. Ganz im Gegenteil: Filmemachen ist ein seltsames und launisches Geschäft. Und keine zwei Erfahrungen werden jemals gleich sein. Eine Blaupause 1:1 übernehmen wird nie funktionieren.
Während es eine Vielzahl von Richtlinien und Regeln gibt, mussten wir feststellen, dass wir – entweder absichtlich oder auch unabsichtlich – die meisten von ihnen komplett missachtet haben.
Vielleicht kann dieser Blog nicht nur aufklären und begeistern, sondern auch eine Anleitung sein, wie man es nicht machen sollte! Schließlich sehen wir diesen als einen gemeinsamen Blog. Vielleicht hast du ein paar Tipps und Informationen, die du hinzufügen kannst.
Der Blog wird in chronologischer Reihenfolge der Produktion rund um wichtigsten Abschnitte/Phasen/Arbeitsschritte dargestellt. Kommentare, Reflexionen und Vorschläge sind willkommen. “Nichts Schwieriges ist einfach“, sagt man. Also werden wir Euch zeigen, wie wir es getan haben … auf die harte Tour!
Ambleton Delight Production Team
Vielleicht kann dieser Blog nicht nur aufklären und begeistern, sondern auch eine Anleitung sein, wie man es nicht machen sollte!
Schließlich sehen wir diesen als ein gemeinsamen Blog. Vielleicht hast du ein paar Tipps und Informationen, die du hinzufügen kannst. Der Blog wird in der Reihenfolge der Produktion vorgestellt und basiert auf wichtigen Phasen. Kommentare, Reflexionen, Vorschläge sind willkommen. “Nichts Schwieriges ist einfach“, sagt man. Also werden wir Euch zeigen, wie wir es getan haben … auf die harte Tour!
Ambleton Delight Production Team